Das schwarze Loch ist unter uns!

Oder genauer gesagt in einem großen Autohaus in unserer Stadt.

Was? Ach so. Es fehlt Kontext.

Vor ein paar Wochen fährt klein Aussichteinsicht frohgemut gen Wirkungsstätte, bereit, junge Menschen an ihrer Weisheit teilhaben zu lassen *hust*.

Leider war ihr das nicht gegönnt, und eine unaufmerksame Mitstraßenbenutzerin spielte Stock Car Race mit Aussichteinsichts (gerade mal zweieinhalb Monate altem *heul*) Auto, das sich daraufhin ziemlich zerknirscht gab und sich ob der Nähe mehrerer anderer fremder Autos zusammenkugelte.

Nach diesem Schreck boten ein paar nette Herrschaften eine Mitfahrgelegenheit an, so dass sich Aussichteinsicht bequem (na ja, fast) hinten hinfläzen konnte, während das hübsche beige-rote Auto mit viel Tatü und noch mehr Tata Richtung Ziel rauschte. Dort erhielt ich ein Wochenende lang Vollpension mit Quetsch-Armmanschette, Klebepads überall, Fakirübungen an allen Armen und schlechtem Essen, außerdem durfte ich mal meine Klaustrophobieneigung testen… Aber alles halb so schlimm, nur viele Prellungen – und die tun ja bekanntlich mehr weh als so mancher glatter Bruch.

Woher aber das schwarze Loch?

Wie gesagt, mein Auto war fast neu, gekauft beim Händler Klein bei mir in der Nähe, der seit einiger Zeit zu Händler Groß gehört, aber zu diesem Zeitpunkt z.B. noch eigene Leihwagen etc. hatte.

Mein letztes Hauchen, bevor mich die netten Herren in Weiß flachlegten, war das ins Telefon – „Mein Holdester, mein Auto wurde gemeuchelt, und ich harre der weißen Ritter – melde er meiner Wirkungsstätte, dass ich heute nicht mehr kommen möge – und ob er sich auch um den Abtransport der Blechkugel, die sich nicht mehr schließen lässt, kümmern könne?

Der Allerbeste tat dies von seinem Bürogestühle aus auch – indem er sich erinnerte, dass der Verkäufer u.a. einen kostenlosen Pannen- und Abschleppservice während der Garantiezeit anpries. In Ermangelung einer Rufnummer fragte er beim – inzwischen vergrößerten und voll integrierten – Nicht-mehr-Klein an.

Brauche ich noch Daten? Nummernschild, Versicherungsnummer etc.?

Nein, Sie brauchen nix.

Der erste kostenpflichtige Anruf. Und – NATÜRLICH brauchte er die Fahrgestellnummer. Die er – logischerweise – nicht hatte. Also wieder bei Nicht-mehr-Klein anrufen.

Fahrgestellnummer? Ähm, die Unterlagen hat jetzt Groß. Rufen Sie dort an.“ *plong*

Nach mehrfachen durchs-Haus-verbinden hatte er endlich die Nummer, rief wieder kostenpflichtig den Abschleppservice an … der sich erst zierte: !Aber nur in Anwesenheit des Halters (ähm … ne, geht nicht … Krankenhaus…) oder zumindest eines Bevollmächtigten … von wegen Kratzer und so…!
Kratzer? An einem mutmaßlichen Totalschaden? Wie lustig! Zu diesem Zeitpunkt (bzw. als es der Allerbeste am Nachmittag im Krankenhaus erzählte) fand ich das aber unwitzig – lachen tat nämlich sauweh.

Aber  wie ich an den später erhaltenen Bildern sehen konnte, hat es doch noch funktioniert. Nur mein Allerbester war angefressen, dass er *deswegen* von der Arbeit weg musste. Und da Händler Groß nur drei Ecken weiter war, wurde mein Blechhaufen dorthin gebracht.

Nachdem der Allerbeste sofort alles vertrauensvoll in die Hände seines guten Anwalts gab, kümmerte sich dieser um einen Gutachter, der gleich am folgenden Tag das Auto als Totalschaden einstufte.

Und jetzt beginnt das schwarze Loch zu drehen und zu saugen.

Als langsam mein Hirn wieder klar wurde – so vier, fünf Tage nach dem Unfall – erinnerte ich mich, dass doch wohl das Auto noch abgemeldet werden musste. (Man denke daran – ICH – kein Auto. Der Allerbeste braucht in der Regel seines selbst. Außerdem hatte ich schon festgestellt, dass  Fahren noch richtig AUA ist. Also irgendwo hinfahren … doof)

Autohaus Groß? Ja, hier ist Aussichteinsicht.

//DO

„Sie haben bei Ihnen meinen Schrotthaufen mit Kennzeichen SCH-RO 77 stehen…

Nein, haben wir nicht.

Doch haben Sie.

Nein. Das wüsste ich, aber ich verbinde Sie mal weiter, vielleicht weiß BeliebigerKollege ja etwas…

Nachlassende Wirkung der Schmerzmittel. Kopf dröhnt.

//REPEAT (6)

Ergebnis: „Nein, wir haben Ihr Auto nicht!

W! T! F!?

Entnervter Anruf bei Nicht-mehr-Klein.. man verspricht sich zu kümmern und zurückzurufen.

*Tick Tack Tick Tack* Hier bitte ein sich drehendes Zeigerpaar vorstellen … mehrfach drehend … mehrere Tage lang.

Inzwischen war das Gutachten samt neuer Fotos da. Eindeutig mein Auto.

Keine Rückmeldung von Groß oder Nicht-mehr-Klein.

Also selbst anrufen. Erst mal bei Groß: „Mit wem haben Sie denn da gesprochen? Mit mir? Kann nicht sein, war es vielleicht Grmpflpflupfl?“ Nein, war es nicht. „Also, ich höre jetzt von dem Vorgang das erste Mal, bei uns war kein Gutachter. Kann ja gar nicht sein.

Das jetzt zu hörende Geräusch waren meine knirschenden Zähne – scheint aber Eindruck gemacht zu haben. „Moment … ich gebe Sie in die Werkstatt…

Hier Werkstatt Groß, Azubi am Apparat! Nein, Chef nicht da …. ähm .. . kann ich Ihnen vielleicht helfen? Eine blaue Schrottkugel mit Nummernschild SCH-RO 77? Ja, die steht hier in der Ecke seit einer Woche. Ich habe den Meister schon gefragt, was damit los ist, aber der zuckte nur mit den Schultern…

Nochmal zum Mitschreiben: Ein großes Autohaus, viele Verantwortliche, angeblich standardisierte Prozesse … SO ein Autohaus „verlegt“ einen nicht gerade kleinen Kombi?

Gibt es da ein schwarzes Loch, das regelmäßig Sachen verschlingt und hin und wieder auch mal wieder etwas ausspuckt?

Und ein Azubi ist der einzige, der sich wundert, warum da ein Unfallfahrzeug steht?

Die neuerlichen Schmerzen kamen nicht mehr vom Unfall, sondern vom rhythmischen Schlagen des Kopfes auf meine Tischplatte.

Nachdem nun das Auto gefunden war … „bitte lieber Azubi, verbinden Sie mich doch zu dem oder der, die das Abmelden organisieren!

Autohaus Groß, Trulla am Telefon! Abmelden? Ja wie? Wir sind doch kein Abmeldedienst für irgendwen. Wie – Ihr Auto steht bei uns? Wir haben Ihr Auto nicht. Sie wissen, dass Sie bei Groß sind, nicht irgendwo anders? Was heißt hier, unser Azubi hätte ihn gefunden? Wir können kein fremdes Auto abmelden, wissen wir ja gar nicht, wie das geht!

Wäre ich da nich so sprachlos gewesen, hätte ich das nicht geschluckt und sie auflegen lassen.

Also Nicht-mehr-Klein anrufen.

„Autohaus Groß, Filiale Nicht-mehr-Klein, AndereTrulla, guten Tag!

Ja ne, da könne sie nix machen, mein Verkäufer von vor einem viertel Jahr sei gerade krank, und ohne den … Nachdem ich meine Stimme etwas *räusper* erhoben habe (ja, sie hörte sicher das Echo, das durch die Luft übertragen wurde), versprach sie, sich darum zu kümmern, ich müsse nur den Kraftfahrzeugschein (Ach ne, wie heißt das Ding jetzt inzwischen? Ach egal) vorbeibringen.

Das ging doch tatsächlich problemlos – und zwei Tage später war er dann (inzwischen zwei Wochen nach dem Unfall) abgemeldet.

Meine dezenten Hinweise beim Abgeben des Scheins am Empfang, dass ich ja jetzt ein neues Auto bräuchte, überhörte man … na gut, wenn sie nichts verkaufen wollen … ich trage es nicht hinterher.


Zeit ging ins Land, Anwalt und gegnerische Versicherung schreiben sich lustige Briefchen bzw. mein Anwalt schreibt, die Versicherung schweigt.

Langsam wäre ein neues Auto angesagt. Aber nix Geld da, nur ein Schrotthaufen, dessen Restwert immerhin noch mit 7000 Euro beziffert wurde. Anwalt rät, ihn jetzt an die Bieter oder das Autohaus, das mir ein neues Auto verkaufen darf, zu verkaufen, die Bindefrist laufe aus – und von der gegnerischen Versicherung käme vermutlich nichts mehr diesbezüglich.

Also gesucht … und tatsächlich Händler Nix-mit-Groß-zu-tun gefunden, der mir … vertrauenswürdiger vorkommt. Dieser nimmt zudem mein Schrottbällchen als Anzahlung an – um ihn dann an einen der Bietenden weiterzugeben, was ja auch in Ordnung ist. Dann sollte Warten angesagt sein, bis der Liefertermin naht. War vereinbart.

Denkste. Jetzt kommt ein Drama in drei Akten.

Akt 1

Kurz danach, Händler Nix-mit-Groß-zu-tun: „Bei Groß gibt es tatsächlich ein schwarzes Loch. Die sagen, sie hätten Ihr Auto nicht und nie gehabt. Ich stehe grad mit Schleppwagen bei denen am Hof…

*Umfallend*

Nachdem ich mich wieder aufgerappelt hatte, bat ich, mal den Azubi zu fragen … und tatsächlich … da stand er ja, so klein und zierlich … ein Kombi in Passatgröße. Ok, die Größe hatte er nicht mehr, aber übersehen … ne, das geht nicht.

Aber … war ja doch da, doch noch alles gut. Na ja. Meine Tischplatte hat eine weitere Delle. Und ich wieder Kopfschmerzen. Aber alles noch mal gut gegangen.

Wenn nicht Händler Groß mit seinem schwarzen Loch wäre. Und die gegnerische Versicherung.

Akt 2

Anruf meines Anwalts: „Hören Sie, am letzten Tag der Frist, nach der sie in Verzug kommen, hat sich die Versicherung gemeldet. Unter anderem haben sie einen anderen Bieter aus dem Hut gezaubert, der 500 Euro mehr zahlt. Das heißt, die kürzen die Entschädigung um diesen Betrag, also schauen Sie, ob Sie das Auto noch zurückholen können, um es dem Neuen zu überlassen! Ach ja – und die Bindefrist des Angebots läuft in drei Tagen ab, die Versicherung hat es so lange bei sich liegenlassen!“

Na toll. Händler Nix-mit-Groß-zu-tun anrufen. Hyperventilieren vermeiden!

Herr Nix-mit-Groß-zu-tun, haben Sie das Auto noch, schließlich steht es ja schon wieder eine Woche bei Ihnen!

Ja, habe ich … weil … die haben zwar dann das Auto gefunden, aber keinen Schlüssel, keine Papiere … den Schlüssel haben wir inzwischen im Handschuhfach gefunden – aber die Papiere wollten Sie uns noch zuschicken .. das war vor einer Woche … alle Anrufe gehen ins Leere, ich war telefonisch bei Groß, bei Nicht-mehr-Klein, keiner weiß was, keiner kann sich angeblich überhaupt daran erinnern, dass das Fahrzeug abgemeldet wurde… ich warte jetzt mal das Wochenende ab, ob sie sich melden … 

*Kopf –> Tisch*

Natürlich haben sie nicht.

Daher: „Ok, ich fahr da jetzt selbst hin …

Akt 3

Dramatischer und wutschnaubender Auftritt bei Nicht-mehr-klein. So … Einritt der Walküren, könnte es gut darstellen. Dramatische Musik passt auch.

Und wieder – keiner konnte den Vorgang oder auch mich einordnen – nur eine der Damen erinnerte sich … „Sie waren doch die, die das seltene Zubehör geordert hatte!“ Ja, beim kaputten. „Kaputt? Oh, echt? Gar nicht mitbekommen..“

Ähm….

Also die Geschichte wieder erzählt.

Da ist aber die Abteilung bei Groß zuständig, für die Abmeldung! Damit haben wir nix zu tun!

Komisch, mit denen telefoniert täglich Nix-mit-Groß-zu-tun, und kommt nicht weiter… bei euch übrigens auch nicht. IHR habt es fertig gebracht, dass das Auto durch Groß abgemeldet wurde, weil das Groß alleine nicht hinbekam – nur habt ihr auch meinen Schein noch!

Sind Sie sicher, dass der abgemeldet ist`? Das geht nämlich nicht automatisch!

Ach. „Na ja, meine Versicherung und auch das Finanzamt sind zumindest der Meinung – beide haben mir freiwillig Geld gezahlt. Also daher – ja, ich bin sicher.“

Ich hole Frau AndereTrulla, die könnte das gemacht haben, wenn überhaupt.

Auftritt einer … Vorzeigeblondine, deren blaue Augen so leuchten, weil das Licht, das in die Ohren fällt, sie direkt ausleuchten kann … „Sie haben den Schein doch wieder abgeholt!“ Fehlt nur noch das Aufstampfen…😀

Nein habe ich nicht. Ich habe ihn hereingebracht. Aber nicht geholt.

Dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

*tiefLufthol*

Erst nach vernehmlichem Anheben der Stimme (ja, es waren inzwischen einige Kunden in Hörweite) und der berechtigten Frage, was das für ein Saftladen sei, der es nicht fertigbringe, ohne Probleme mein Auto abzumelden, es sogar „verlegt“, es nicht schafft, mir einen Leihwagen zu beschaffen (eigenes Trauerspiel … ) – und dann sogar noch den Fahrzeugschein verliert… zusammen mit der Drohung, dass – sollte ich deswegen mein Schrottbällchen nicht für den Preis loswerden – ich meinen Anwalt auf sie hetzen würde, stöckelte AndereTrulla augenrollend davon, in ihren nicht vorhandenen Bart murmelnd, sie würde nochmal nachfragen.

Geht doch

Wollen Sie einen Kaffee?“ flötete eine der Empfangstussis.

Nein, ich habe von dem Saftladen hier schon Sodbrennen! Und ich sage Ihnen gleich, ich gehe hier nicht ohne die Zulassungspapiere raus!

Konsternierter Blick und Schweigen.

Hach, wer kam denn da angestöckelt? AndereTrulla. Mit einer Klarsichthülle in der Hand, die sie anscheinend todesmutig dem schwarzen Loch im Aktenschrank entrissen hatte.

Aus der zog sie mit verächtlichem Blick und wortlos … die Rechnung zur Abmeldung und … HURRA! meinen Fahrzeugschein.

Geht doch!


Ich hoffe, mit dem finalen „Endlich muss ich nicht mehr hier her! Guten Tag!“ beim Hinausrauschen hat sich das Kapitel Autohaus Groß und Nicht-mehr-Klein auch wirklich erledigt…

Administration für die Tonne

Huch, da gammelt ja noch ein unveröffentlichter Leidensbericht herum. Ist zwar schon ein Jahr her … aber tut mir immer noch weh… und geteilter Schmerz ist ja bekanntlich halber …


Für unser Institut gibt es eine eigene Administrateuse, die sich um alle Rechner und Server kümmert.
Eine Fachfrau also.
Oder so was ähnliches.
In jedem Fall kriegt sie Geld dafür, Rechner zu zählen… äh … drauf aufzupassen … äh … zu administrieren…
Ist aber Schmerzensgeld. Für uns.

Administrateuse, Auftritt die erste.

„Also, Frau Administrateuse, wir haben in unserem Seminarraum  ja Bodentanks mit Netzwerkdosen. Es fehlen da vorne aber noch die gemanagten Switche. Die liegen auf dem Schrank, sind aber weder eingerichtet noch verkabelt. Können Sie das bitte machen?“

„Können Sie mir sagen, wie das geht? Warum haben Sie denn nicht die einfachen von Conrad genommen, die gibt es doch schon für weniger als 50 Euro, die stellen Sie einfach rein – die nehmen wir auch immer…“

„Ähm… erstens – wir haben hier verschiedene Subnetze, eines für die Studis, eines vom Lehrstuhl, das WLAN ist auch separat. Außerdem haben wir hier noch einen Server stehen, der auch noch ein eigenes Netz hat. Und da wollen Sie mit den Einfachteilen arbeiten? So … für jedes Netz einen, oder wie?“

„Machen wir drüben im Serverraum auch… außerdem habe ich so etwas noch nie eingerichtet…“

*sprachlos*

Na ja, unterm Strich … wurde es … dauerte fast ein viertel Jahr (sie musste es ja erst herausfinden, wie so was geht – ich kenne zwar privat Leute, die so was können, aber wenn wir schon eine Administrateuse für so etwas haben… soll sie auch was mal neu lernen) und die Leitungsführung im Schrank ist … eigenwillig (Chef: „Soll das ein Strickmuster sein?„), aber … läuft.

Administrateuse, Auftritt die zweite.

Wenig später.

„So, Frau Administrateuse, ich habe jetzt hier einen der Laptops, die wir für die Seminare verwenden wollen, fertig gemacht, so wie wir sie wollen. Die brauchen Sie eigentlich nur noch klonen.“

„Ähm, klonen?“ *hilfloser Blick* „Warum haben Sie denn nicht alles eingerichtet – geht doch schneller als klonen! Außerdem – da muss ich ja jeden Rechner einzeln machen … so, Seriennummern, IP und so…“

*entsetzter Blick meinerseits*

„Hm, sind einfache Windows-Rechner. Schon mal was von Sysprep gehört?“

„Ähm, gehört ja … aber …“ (und nein, dieser Lehrstuhl verwendet sonst kein Linux oder so – also keine Entschuldigung)

Unterm Strich … sie hat wohl Rechner für Rechner mehr oder weniger händisch geklont (externe Tools? Sind nur was für Weicheier. Oder Fachleute.), alle Einstellungen händisch nachgepflegt … und schon ein viertel Jahr später waren die Rechner fertig …

… und sich bzw. mir auf den meisten Rechner die Yahoo- und Ask-Toolbar eingefangen *grummel*

Ich habe außerdem den Eindruck, die Links zu Fortbildungen für Admins hat sie mir übel genommen…


Was macht ein Admin schnell wieder beruflich?

 

Vorlesungsfrei = Urlaub? Denkste!

*vorbeihetz*

Stress im Moment, viele Projekte, die fertig werden müssen … Diss ist auch noch nicht endgültig abgegeben (das Überarbeiten dauert gefühlt länger als das Schreiben…)

… Und irgendwie war die Woche Urlaub auf Balkonien auch ratzfatz vorbei.

Jetzt sitze ich hier am Schreibtisch und arbeite ein Repititorium für eine große Anfängervorlesung aus. Drei Tage Präsenzseminar mit e-Learning-Unterstützung.

Und genau an diesem Material sitze ich.

Zum Zuarbeiten und Ausarbeiten des Projekts, das Basis des Crashkurses ist, haben wir zwei eigentlich sehr gute Hilfskräfte, eine studentische und eine wissenschaftliche.

Im Prinzip sollte der Ablauf so sein:

  • Die Idee des Projekts ist von mir und zusammen mit Chef habe ich das Gerüst des Ganzen entworfen.
  • Die beiden Hilfskräfte haben die Aufgabenstellungen samt Lösungen zu diesem Projekt erarbeitet. Die im erstem Moment nur „WOW“ sind. Nach deren Worten getestet. Und auch tatsächlich  funktionieren.
  • Meine Aufgabe ist nun, für die ersten Kapitel Referenzlerneinheiten zu erstellen, damit die Hiwis danach die restlichen Kapitel im gleichen Stil schreiben können.
  • Ich kontrolliere und korrigiere deren Lerneinheiten und stelle das Material online.
  • Die Hiwis führen das Seminar durch,
  • Danach kann das Material überarbeitet werden, falls nötig.

So weit, so gut.

Leider hänge ich mit der Entwicklung der Lerneinheiten hinterher. Warum?

*FingergewaltsamausderFausthaltunglösend*

Nun, es ist schön, wenn man tolle Aufgaben und Problemstellungen erstellt. Noch besser, wenn man dazu auch Lösungen erarbeitet, die auch in das Material für die Lerneinheiten eingehen sollen.

Leider ist es doof, wenn man dann so schöne Fehler einbaut, die man erst beim genauen Kontrollieren und Durcharbeiten feststellt, so dass ich jetzt alle Problemstellungen und Lösungen genau kontrollieren muss.

Und danach – wenn es mir um die Ohren flog –  das Ganze immer wieder – gerade für die verschiedenen Randbedingungen – zum Funktionieren bringen muss.

DAS WERDEN NOCH LANGE 4 Wochen😦

(Ok, morgen sehen ich die Hiwis … meine Mäkelliste ist LANG! Besucht mich notfalls jemand im Knast…? O:) )