Universität Schilda, guten Tag?

„Chef, wenn ich jetzt einen neuen Rechner bekomme – kann ich den alten dann haben? Ich mein, abgeschrieben ist er – und ich bezahle auch noch ein paar Euro dafür.“
„Ja, klar. Sekreteuse soll sich mal schlau machen, wie das mit dem Ausbuchen und Ent-Inventarisieren geht.“

Ein paar Wochen später.

„Du, das mit dem Rechner geht doch nicht. Die Uni erlaubt das nicht.“
„Wait. What?“
„Ja, Equipment darf nur noch entweder verschrottet oder irgendwo im Keller eingelagert werden.“
„Ähm, warum das denn?“
„Keine Ahnung, ich mach mich schlau.“

Noch etwas später.

„Aaaalso. Wir dürfen dir kein altes Equipment verkaufen, da dies ja kaputt gehen könnte und dir die Bude zum Beispiel abfackeln könnte. Oder die Lehne des dir verkauften Stuhls bricht ab und du fällst runter.“
„Ja und?“
„Na ja, du könntest dann die Uni verklagen, weil die dir das ja verkauft hat…“
„Wie bitte? Und was ist mit Haftungsausschluss vereinbaren?“
„Ne, geht nicht, weil – du könntest ja trotzdem… Und außerdem will das die Uni nicht.“

*erst mal sprachlos*

*Kinnlade einsammelnd und einrenkend*

„Also verstehe ich das richtig – du darfst altes Inventar im Keller versauern lassen, aber nicht mir zum oder über Buchwert verkaufen?“
„Richtig. Oder ich darf ihn zum Beispiel einer Schule schenken.“
„Moment. Habe ich das richtig verstanden? Und wenn die abfackelt? Das ist dann egal?“
„Ja, das ist egal, wie es scheint. Ist ja eine Schule. Und die verklagt die Uni nicht…“

Und so wird ein noch guter Schleppi im Keller versauern, anstatt bei mir noch treue Dienste zu leisten …

REPEAT WHILE TRUE: head –> desk

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… so ruhig hier …

Ja, leider ist es im Moment etwas ruhig. Nicht nur im Büro (Kollege ist gerade alleine auf Konferenz), sondern vor allem hier, am Blog.

Endspurt nennt man so etwas.

Endspurt auf dem Weg zur Dissertation.

Das geplante Abgabedatum rückt näher (noch diesen Monat), es fehlen noch ein paar Seiten plus Überarbeitung – und auch sonst ist ja noch das eine oder andere zu tun.

Daher – ich bitte um Verzeihung, dass ich mich momentan nicht so recht über unsere Uni (nach wie vor ein Vorbild für „Das Haus, das Verrückte macht“), unsere Studenten (Wer zum Teufel gab einem Teil von denen irgendwann mal ein Abi?) und das Leben an sich auslassen kann.

Aber … die Zeiten werden sich wieder ändern! Ganz bestimmt! Bald!

Hoffe ich zumindest… 😉

Nützlichste App des Monats…

… Ist die profane, aber wunderbar durchdachte mymüll.de-App, die mich nicht nur informiert, dass morgen oder übermorgen Gelber Sack, Restmüll oder Altpapier dran ist, sondern auch Infos über den Wertstoffhof, Standorte von Containern oder Öffnungszeiten von Stadtwerken etc. hat

Ist es nicht schön, wie einfach an mich glücklich machen kann? 😉